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Schlittenhunde-Europameisterschaft soll nach Bielefeld kommen

Der vom Gutachter verwendeten Begriff Feststellung , soll möglicherweise dazu dienen, beim Leser den Eindruck auszulösen, der in der Hypothese angeführten Behauptung einer Kindeswohlgefährdung.

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Um jede Zuwendung musste ich kämpfen, von ihm kam längst nichts mehr, so dass ich mich schliesslich in meinem Frausein zutiefst verletzt fühlte. Sonntags mit der Begründung, er störe ihn beim Klettern. Mit einem seiner Scientology-Freunde ging er sehr häufig auf verschiedene Berge klettern. Er trug den Ehering aber auch zu anderen Gelegenheiten nicht. Das kränkte mich, doch er ignorierte meine Gefühle.

Befreundete Ehepaare, die auch Scientologen waren, trugen ihre Eheringe sehr wohl. Er verlegte seinen immer wieder, und machte sich über mich und meinen Kummer oft lustig. Im September legte ich ein Sparbuch für seinen Sohn Florian an. Ich war in der Postsparkasse in Wien, wo ich schon vor längerer Zeit ein Sparbuch für Tobias eröffnet hatte. Ich freute mich darüber, dass ich so etwas sparen konnte für Tobias, der es sicher einmal gut gebrauchen kann.

Die Einzahlungen auf die Sparbücher meines Sohnes kommen von meinem, sowie von dem Konto meiner Mutter. Er wurde jedoch wieder einmal zornig. Als ich dann noch sagte, dass das Sparbuch ein Losungswort habe, begann er sofort mit mir zu streiten.

Er beschuldigte mich, ich hätte das getan, weil ich glaubte, die Scientologen würden sonst alles Geld abheben. Aus den einfachsten Dingen, ohne Hintergedanken, entstanden bei uns immer wieder grosse, unsinnige, blöde Streitereien. Sie war damit einverstanden. Ich erzählte der Familie von dem Sparbuchstreit und niemand konnte verstehen, dass man wegen so etwas so wild streiten kann.

Ich erklärte mir den Streit so: Ich meinte damals nur, er könne das viele Geld anstatt es zu Scientology zu tragen, doch viel besser für seinen Sohn anlegen, zumal Karin nicht viel Geld hätte, und für den Kleinen doch einmal etwas da sein sollte für die Zukunft. Ich warf ihm damals sogar Diebstahl am eigenen Sohn vor, was vielleicht zu heftig formuliert war.

Es sei also unnötig, für ihn Sparbücher anzulegen. Es hat vielleicht ein besseres Verständnis von unmittelbar bevorstehenden Situationen als Sie. Karin erzählte er, er hätte für Florian das Sparbuch angelegt. Ich schickte ihr danach eine Kopie des Antragsformulars mit meiner Unterschrift. Ich konnte nie verstehen, dass er soviel Geld an diese Sekte bezahlt hat, wo er doch jedesmal Schulden dafür machen musste. Sie hat ihre Eigentumswohnung für den Kredit belastet und sich nicht einmal das Wohnrecht im Kreditvertrag gesichert.

Die Firmenautos sind geleast, die Büromöbel aus den frühen 70er Jahren bekam er geschenkt. Ausrüstung oder Werkzeug können diesen Betrag auch nicht rechtfertigen, nicht einmal annähernd. Also wohin ist das viele Geld aus den vielen Krediten verschwunden?

Sicherlich hatte die Firma auch Aufwendungen, die finanziert werden mussten, aber den Rest seiner Kreditschulden kann oder will er nicht erklären. Ich habe allerdings einmal an Hand der mir vorliegenden Belege eine Summe von rund zwei Millionen Schilling Somit war es mir schon als seine Ehefrau nicht möglich, seine finanzielle Lage zu kennen. Seine Methoden im Umgang mit der Konkurrenz sind alles andere als fair. Er fiel mir durch sein flegelhaftes, beleidigendes Benehmen auf, das er selbst ganz natürlich gut findet.

Ich machte meinen Mann einmal darauf aufmerksam, dass er schon wie das Abziehbild Z. Er reagierte sehr unwillig und wies meine Bedenken zurück. Die kämen überhaupt nur daher, weil ich einen Freund eben nicht leiden könne. Auch in den Geschäftspraktiken ahmte er Z. Ich stimmte freudig zu, denn ich hatte damit Gelegenheit, meinem Mann zur Seite zu stehen. Meinen schon existierenden und bereits unterschriebenen Dienstvertrag mit dem Krankenhaus Baden löste ich sofort auf.

Dort hätte ich im November als Operationsschwester meinen Dienst antreten sollen. Bald war ich auf mich allein gestellt.

Meine Aufgabe bestand nun darin, alle ankommenden Anrufe genau zu notieren und Auskunft über die Arbeiten und Möglichkeiten der Remaill-Technik zu geben, die tägliche Post zu bearbeiten, Kontoauszüge zu öffnen, die Ausgaben und die Einkünfte in Buchhaltungslisten im Computer einzutragen, durchgeführte Arbeiten zu verrechnen und die Kassa zu führen, die so aufbereiteten Belege nach Datum sortiert in Ordner abzulegen und für den Steuerberater aufzubereiten, der an Hand der abgelieferten Belege Saldenlisten und Bilanzen erstellte.

Am Monatsende musste ich die Produktion unserer zwei Arbeiter durchrechnen und die errechneten Daten dem Steuerberater zur Lohnverrechnung per Fax übermitteln. Dieser errechnete aus Provision und Produktion den Monatslohn, den ich dann auszahlen musste, was oft nicht leicht war, da selten genug Geld auf den Firmenkonten lag.

Eine wichtige Aufgabe war die Verfassung von Werbebriefen, teils nach vorhandenen Musterbriefen, teils nach eigenen Ideen.

Ich gab mir besondere Mühe mit den Briefen, da ich ja wollte, dass sich die Menschen für die Arbeit meines Mannes interessieren.

Zudem übernahm ich die gewaltige Aufgabe, das Verzeichnis der Kundenadressen von auf nahezu zu erweitern. Diese Arbeit erstreckte sich auf einen längeren Zeitraum, weil ich meistens erst am Abend nach der aktuellen Geschäftsarbeit Zeit dafür fand. Auf der Suche nach potentiellen Kunden telefonierte ich mit nahezu allen regionalen Fremdenverkehrsbüros in den Bundesländern Steiermark, Kärnten Oberösterreich, Teilen von Niederösterreich und dem Burgenland.

Ebenso kontaktierte ich öffentliche Stellen, hauptsächlich die Landesregierungen, um an Adressen von Krankenhäusern, Pflegeheimen, Seniorenheimen, Kinder- und Erholungsheimen in den jeweiligen Bundesländern heranzukommen. Ich liess mir die entsprechenden Unterlagen schicken und konnte nun erst mit der eigentlichen Arbeit, der Aufnahme der neuen Adressen potentieller Kunden beginnen.

In dieser Zeit arbeitete ich etwa drei- bis viermal pro Woche bis 23 oder sogar 24 Uhr. Ich erstellte eine neue, aktuelle Unterlagenmappe für das kleine Unternehmen meines Mannes.

Auf Anfrage konnte ich dann den Kunden Unterlagen zusenden. Diese Mappen habe ich am Abend im Wohnzimmer sortiert und dann in schöne blaue Klarsichtmappen eingeheftet. Dazu entwarf ich in Eigenregie ein neues Logo für das Deckblatt am Computer. Das war die einzige Arbeit, die nicht von Z. Ansonsten hatte ich keine Chance, einmal kreativ etwas Nichtscientologisches in das Firmengeschehen einzubringen. Diese hatten links auf dem Schreibtisch zu stehen, ob das nun praktisch war oder nicht.

Eine andere meiner Tätigkeiten war die Werbung, hauptsächlich musste ich unsere Inserate in regionalen Zeitungen unterbringen. Später einigte man sich darauf, mit Z. Diese statistische Arbeit zählte bis zu Beginn des Jahres zu meinen Tätigkeiten.

Jeden Montagvormittag musste ich die Wochenstatistik an die Firma Z. Damals übergab ich ihm den älteren der beiden Firmencomputer. Er führte die Statistiken nicht so genau wie ich. Im privaten Bereich war er ebenso unordentlich.

Sachen, die er irgendwohin legte, fand er nicht mehr. Den Schlüssel zu seinem Auto suchten wir pro Woche sicher zwei- bis dreimal im ganzen Haus. Dazu arbeitete ich oft am Wochenende im Büro, um Massenwerbebriefe zu drucken, wofür während der Arbeitswoche der Firmencomputer blockiert gewesen wäre. Manchmal besorgte diese Dinge auch mein Mann, wenn er einmal Zeit hatte. Aber meistens war es mein Job, in meiner Freizeit diese Sachen und auch noch Material für die Werkstätte zu holen.

Ich schleppte dabei auch Dinge herum, die für eine Frau zu schwer sind, wie etwa die Liter-Kanister. Meiner bereits seit einigen Jahren angegriffenen Wirbelsäule tat diese Arbeit nicht besonders gut. Solche Ordnungsaktionen hatte ich immer mit anschliessenden Rückenschmerzen zu bezahlen. Der Trick besteht darin, damit fortzufahren, Ordnung zu schaffen; und bald ist die Unordnung verschwunden, und ordentliche Tätigkeit bleibt übrig.

Aber wenn Sie Unordnung hassen und Unordnung nur bekämpfen, sollten Sie niemals versuchen, Ordnung in irgendetwas hineinzubringen; denn die Unordnung, die dabei entsteht, wird Sie halb verrückt machen. Nur wenn Sie imstande sind, Unordnung nicht zu beachten, und wenn Sie dieses Prinzip verstehen können, können Sie eine funktionierende Welt haben. Er bedankte sich kein einziges Mal dafür. Ich tat alles nur Erdenkliche, um ihm zu helfen und ich tat es, weil ich ihn sehr liebte.

Nebenher führte ich unseren wochentags bescheidenen Haushalt, während der Bürozeiten ging ich immer wieder in die Wohnung nebenan, um die Waschmaschine oder den Geschirrspüler einzuschalten. An den meisten Abenden hatte ich eine kleine Mahlzeit vorbereitet und die Wohnung war stets aufgeräumt. Für Bügelarbeiten und grobe Putzarbeiten hatte ich eine Hilfe, Frau Rosa, die immer pünktlich und ordentlich war und mich somit wirklich entlastete.

Am Wochenende machte ich Besorgungen für die Firma und natürlich auch den Einkauf für den Haushalt, nur Dinge des täglichen Lebens, denn wir hatten nicht viel Geld. Für die beiden Buben kochte ich immer gute Sachen, von denen ich wusste, dass sie sie gerne essen, danach gab es dann meistens noch einen Kuchen. Ich wollte, dass die beiden gutes Essen bei uns hatten und die Wohnung sauber und behaglich war, wenn sie bei uns waren.

Ich bestand auch darauf, dass die Buben bei uns Ordnung in ihren eigenen Dingen hielten. Ich musste sechs Wochen mit ihm streiten, bis er mit mir Küche, Vorraum und Büro neu anstrich. Es gehörte zu den Gepflogenheiten meines Mannes, Termine und Verabredungen mit mir hinter alles andere zu reihen und mich regelmässig zu versetzen, zu Gunsten anderer Leute oder zu Gunsten von Scientology.

Dieses Gefühl, für ihn an letzter Stelle zu kommen, das er mir immer wieder gab, war eine der vielen Demütigungen, die ich ertrug. Vielleicht hatte es etwas mit dem Wert zu tun, den Scientologen allen anderen Menschen beimessen. Ich war ihm nicht wichtig, obwohl ich ihm in meinem Leben alle Priorität einräumte und mich bemühte, immer dazusein, wenn er mich brauchte.

Manchmal fragte ich mich, ob er überhaupt wahrnahm, wie ich seine Umgebung, seine frühere Junggesellenwohnung, verändert hatte. Er sagte einmal, für seinen Erfolg in Scientology wäre er auch bereit, in einem Wohnwagen zu leben. Der Ehemann käme nach Hause, Sie würden das Abendessen servieren, und jeder wäre mit allem glücklich, und dann haben Sie geheiratet und möglicherweise entwickelte es sich nicht ganz so. Machen wir einfach mit der Ehe Schluss?

Oder zünden wir das Haus an? Oder werfen wir die Kinder in die Mülltonne? Zuvor hatten sie schon eine Woche lang mit der Verpackung im Weg gelegen. Er war erstaunt, dass ich diese Arbeit machte und half mir, als er mich beim Zusammenschrauben und Hämmern im Büro vorfand. Es war schon nach 20 Uhr und daheim wartete seine Frau mit einem Baby auf ihn. Er sagte danach nur, ich hätte die Regale nicht aufstellen müssen. Ich antwortete ihm, dass mich die Ordner, die jetzt schon seit über einer Woche am Boden des Wohnzimmers standen, gestört hätten und es doch recht mühevoll wäre, alles, was ich im Büro brauche, erst lange zu suchen.

Eine andere Arbeit im Haushalt, die er nicht machen wollte, war die Verlegung eines Laminatbodens, den wir sehr günstig zum Aktionspreis im August kauften. Der Teppich im Büro war schon sehr schmutzig und abgetreten und keine Visitenkarte für eine erfolgreiche Firma. Immer wieder verschob er den Termin für das Bodenverlegen, und Handwerker konnten wir uns nicht leisten.

Es ging nicht ohne viel Murren von seiner Seite. Bis zu meinem Auszug am Für ihn war Aufräumen und Ordnung halten immer eine Belastung. Für den Chef eines kleinen Unternehmens wäre aber Ordnung sehr wichtig gewesen. Hubbard hat dem Schaffen von Ordnung in allen Lebensbereichen ein ganzes Kapitel gewidmet. Er wurde fuchsteufelswild, als ich ihn einmal fragte, ob er denn dieses Buch nicht längst auswendig hersagen könne.

Ein grosses Thema war das Rauchen. Ich lebe sehr gesundheitsbewusst und achte daher auf das, was ich meinem Körper zuführe, seien es Lebensmittel oder Medikamente. Lange Diskussionen begannen, bei denen ich darauf aufmerksam machte, dass die Kinder und ich nicht eingenebelt werden wollen von seinem Zigarettenrauch, weil das nicht gesund ist und dazu noch stinkt. Wenn unsere Arbeiter in der Werkstätte zu tun hatten, und den ganzen Tag im Betrieb anwesend waren, kochte ich auch für die beiden.

Sie genossen es und fühlten sich gut bei uns aufgenommen. In der Früh gab es für die Arbeiter immer Kaffee in unserer Küche. Ich bemühte mich um ein gutes Einvernehmen mit ihnen. Sie konnten immer zu mir kommen, wenn sie etwas brauchten. Was auch immer es war, ich hatte stets ein offenes Ohr für sie. Es gab keine Kündigungen mehr, auch keine kostenintensiven Endauszahlungen. Wir hatten ganz einfach ein Team, das funktionierte und auf das wir stolz sein konnten. Diese Gebühren betrugen zehn Prozent des Umsatzes unseres kleinen Unternehmens.

Wir flogen von Genf nach Los Angeles. Von dort starteten wir die Rundreise mit dem Auto durch Kalifornien und Nevada. Es hingen unendlich viele Zertifikate, Urkunden und Anerkennungsschreiben in protzigen Goldrahmen an den Wänden, ich schätze zwischen und Stück.

Unsere Führerin war eine deutschsprachige Schweizerin, die sehr ehrfurchtsvoll von Ron erzählte. Viel später erst hörte ich auch Kritik an Hubbard, las Bücher, die keinesfalls dieses grossartige Bild von ihm verbreiteten und erfuhr auch, dass Hubbard ungefähr Jahre hätte leben müssen, um all das zu schaffen, was Scientology ihm zuschreibt.

Eines von Iris' Beinen ist zirka drei Zentimeter kürzer als das andere, was ihr bei längeren Gehen und Stehen Beschwerden machte. Sie fiel manchmal ganz einfach hin, weil sie durch die Anstrengung, diesen Unterschied ausgleichen zu müssen, ermüdete und ihre Beine die Kraft verloren. Ich fragte Urs, ob er mit Iris schon einmal beim Orthopäden war, da Spezialschuhe diese Differenz ausgleichen könnten. Er wurde sehr zornig und sagte, natürlich liesse er sie nicht behandeln, denn die Ärzte seien alle Verbrecher.

Dann wechselte er übergangslos das Thema und kam auf Aids zu sprechen, eine Krankheit, über die er ganz genau Bescheid wisse: Woher sie komme und wie man sie besiegen könne, wisse er am Besten von allen Menschen auf der ganzen Welt. Ich sagte nichts mehr, denn wir waren zu viert in einem Auto unterwegs und der grösste Teil unserer Rundreise lag noch vor uns, wir waren gerade in Palm Springs eingetroffen.

Ausserdem kannte ich die merkwürdige Einstellung von Scientologen gegenüber der Medizin schon. Jemand braucht eine Stütze für sein Sehvermögen heller und klarer aussehen zu lassen. Die Unfähigkeit, sich schnell zu bewegen, [ Immer wieder passierte es, dass ich von Scientologen wegen meines Berufes und wegen meiner Zusammenarbeit mit Ärzten beschimpft wurde.

Ärzte und Krankenschwestern sind laut Scientology arrogant, Psychiater und Psychologen sogar kriminell. Ich habe im Rahmen einer Schwesternfortbildung über Aids und Aids-Patienten im Operationssaal einen ausführlichen Bericht geschrieben und auch vor den Krankenschwestern vorgetragen.

Dazu musste ich mir Informationen aus der Forschung sowie Arbeitsberichte von Krankenstationen, auf denen Aids-Patienten lagen, besorgen. Ich hatte damals fast ein Jahr damit zugebracht, den Wissensstand über Aids für meine Kolleginnen zu erarbeiten. Dabei hatte ich viele Male Gelegenheit, mit Aids-Kranken zu sprechen. Ich habe meinen Beruf aus sozialen und moralischen Gründen gewählt und war stets darauf bedacht, die Berufsethik und die Interessen der Kranken zu beachten. Noch immer bin ich gerne Krankenschwester und werde mich, solange ich arbeiten kann, für kranke und sozial schwache Menschen einsetzen.

Er verstand nie, was ich damit meinte. Er zeigte niemals auch nur so etwas ähnliches wie Mitgefühl. Ich tröstete mich immer damit, dass es eines Tages ganz sicher besser werden würde. Das Celebrity-Center in Hollywood hätte auch noch auf dem scientologischen Reiseprogramm gestanden, doch ich weigerte mich, es zu besuchen.

Statt dessen besichtigten wir die Universal-Studios. Dort nahm ich das schönste Bad, das ich je hatte, im Ozean. Natürlich nicht in Beverly-Hills, dort sah ich die schönsten Häuser, die ich mir nur vorstellen konnte. In San Francisco besichtigten wir alle erdenklichen Sehenswürdigkeiten, assen im Fischereizentrum am Hafen und spazierten an einem herrlich schönen Sonnenvormittag über die Golden Gate Bridge. Am letzten Tag besuchten wir die Gefängnisinsel Alcatraz. Ich wollte ganz einfach ein Kind in unserer Ehe.

Doch er durfte ganz offensichtlich nicht noch ein Kind mit einer nichtscientologischen Frau haben. Da zeigte sich wieder einmal die merkwürdige Einstellung von Scientology gegenüber Kindern. Mich kränkte es, dass er mit fremden Menschen so intime Details aus unserer Ehe besprach. Viel später erst kam ich darauf, dass er regelmässig Berichte an Scientology schrieb, in denen es um die intimstem Details unserer Beziehung ging.

Im ersten Jahr unserer Ehe versorgte ich meinen Mann zum Geburtstag und zum ersten gemeinsamen Weihnachtsfest mit schöner, modisch eleganter aber auch etwas teurerer Bekleidung, damit er, bei Kundenbesuchen beispielsweise bei einem Hoteldirektor oder einem Kurverwalter, nicht so ungepflegt aussieht, wie es seine Gewohnheit war.

Er hat sich über diese Geschenke sehr gefreut und diese Garderobe gerne getragen. Sie kaufte mir manchmal auch etwas Schönes, wie beispielsweise eine Jacke von Chanel. Wahr ist, dass ich einige Designerkleidungsstücke besitze. Doch die hatte ich entweder schon vor unserer Heirat gekauft oder von meiner Mutter geschenkt bekommen.

Der grössere Teil meiner Garderobe ist normale Kaufhauskleidung. Vor und hinter dem Haus erstreckten sich insgesamt Quadratmeter Garten. Die Auffahrt war mehr als siebzig Meter lang, und die Kunden mussten dort durchgehen oder durchfahren. Daher war es mir ein besonderes Anliegen, Brennesseln und Gestrüpp zu entfernen. Ausserdem liefen im Sommer unsere Kinder im Garten herum, dort, wo vor meiner Reinigungsaktion Glassplitter, rostige Nägel in morschen Brettern, Baugitter und Metallverschlüsse von Bierflaschen in rauhen Mengen herumlagen.

Es war also auch in seinem Interesse, diese Missstände zu beheben und statt Brennesseln Ringelblumen und Rosen zu pflanzen.

Da in Piesting eine verheerende Schneckenplage herrschte und die Nacktschnecken alles kahl zu fressen drohten, kaufte ich in meinem zweiten Ehejahr türkische Enten, die diese Schnecken mit Vergnügen frassen und uns so den Garten schneckenfrei hielten. Die Enten hiessen Anthony und Daisy. Im letzten Jahr hatte ich auch eine Graugans, die mir zugeflogen war und sich bei uns im Garten sehr wohl fühlte.

Er meinte, das sei vertane Zeit. Ich wiederum argumentierte, dass es ja auch für die Kunden schöner sei, wenn es rund um den Betrieb kultiviert aussähe. Doch der nunmehr sehr gepflegte Garten interessierte ihn nicht. Im Gegenteil, bei der Scheidung warf er mir vor, mich zuviel um die Gartenarbeit gekümmert zu haben. Er warf mir in seiner Entgegnung auf meine Scheidungsklage auch vor, dass ich oft am Abend vor dem Fernseher sass. Ja, es stimmt, ich habe mir am Abend manchmal etwas im Fernsehen angeschaut, aber sein Konsum an noch dazu meistens brutalen Filmen war bedeutend grösser.

Er hatte eine Vorliebe für Filme, in denen Menschen nur so dahingeschlachtet werden. Er liess sich von einem Elektriker aus dem Nachbarort eine Satelliten-Antenne montieren - und sass dann noch viel öfter als zuvor vor dem Fernseher. Aus Platzmangel mussten die Buben, wenn sie bei uns übernachteten, im Wohnzimmer auf einer Couch schlafen. Er schaltete den Fernseher nicht einmal aus, wenn die Kinder schlafen gingen. Sagte ich dann, er solle die Flimmerkiste abstellen, war er meistens böse, weil er sich die brutalen Filme nicht zu Ende anschauen konnte.

Ich machte ihn immer wieder darauf aufmerksam, doch nicht in Gegenwart der Kinder solche Filme laufen zu lassen, er könne doch etwas anderes auswählen und gemeinsam mit den Kindern anschauen. Er meinte dann nur, diese Filme würden den Kindern auch gefallen.

Aber er regte sich auf, wenn ich den Fernseher einschaltete, weil ich nach einem ganzen Tag Büroarbeit und Zahlen, kein Buch mehr lesen konnte und eine Unterhaltung mit ihm nicht möglich war, da sie ohnehin im Streit geendet hätte. Ich sah mir hauptsächlich ruhige oder romantische Filme an, aber auch Nachrichtensendungen und Dokumentationen, vor allem über medizinische Forschung. Er beschuldigte mich, ich würde mich nur deshalb mit diesem Thema beschäftigen, weil ich mich dann noch mehr über seine Schulden freuen könnte.

Ich sagte ihm, dass ich mir wie jeder andere auch Gedanken über die Währungsumstellung mache und dies absolut nichts Aussergewöhnliches sei und schon gar nichts mit seinen Schulden zu tun hätte.

Doch es war sinnlos, er wollte mir einfach nicht glauben. Mary Sue Hubbard kannte ich damals noch nicht. Sie war eine von L. Kochen, waschen, bügeln, einkaufen, Kinder erziehen und noch einiges mehr rund um den Haushalt. Aber auch schön sein für den Ehemann gehört dazu. Pflicht heisst, sich keinesfalls mit Gesichtsmaske oder Lockenwicklern vor dem Mann zu zeigen, sondern immer sauber und attraktiv zu sein.

Ich war also die ideale scientologische Ehefrau, obwohl ich diese Vorschriften nicht kannte. Mein Mann wusste das nie zu schätzen. Er kannte anscheinend seine Aufgaben nicht. Zu diesen hätte gehört, den Rasen zu mähen und kleinere Reparaturen durchzuführen, aber auch, mir gelegentlich Blumen und kleine Geschenke mitzubringen.

Ende konnten nicht mehr alle Arbeiter der Firma bezahlt werden, daher wurde einem neuen Mitarbeiter wieder gekündigt. Er hatte familiäre Probleme und war zuletzt sehr oft im Krankenstand. Ich schied ebenfalls offiziell aus der Remaill-Technik aus. Es war ein glückliches Zusammentreffen, dass ich gerade in dieser Situation das Angebot bekam, in einem Wiener Krankenhaus für zwanzig Stunden pro Woche im Operationssaal zu arbeiten. Ich hatte dort bereits einige Aushilfsdienste gemacht und wollte gerne wieder in meinem Beruf arbeiten.

Das Schwesternteam dort ist sehr gut, was ein zusätzlicher Ansporn für mich war. Ich war aber auf die 8. Doch auf dem Konto war kein Geld. Wo war es geblieben? Als Bearbeiterin seiner Kontoauszüge musste ich ihn fragen, was mit diesem Geld finanziert wurde, wenn ich den entsprechenden Beleg nicht bekam. Er überraschte mich gewöhnlich damit, dass er vorgab, nicht mehr zu wissen, wofür er das Geld ausgeben hatte. Diese fehlenden Beträge kann ich nicht erklären, denn es gab auch keine Belege darüber.

Wer mich kennt, weiss auch, dass ich allergrössten Wert auf Ordnung in allen Lebensbereichen lege. Ich habe immer sehr sorgfältig gearbeitet, daher empfinde ich es als schwere Beleidigung, wenn mir Unordnung vorgeworfen wird. Hatte ich die Jahre zuvor immer wieder nachgesehen, was auf seinem Schreibtisch an wichtigen Rechnungen liegengeblieben war, so war es mir nun aufgrund meiner reduzierten Arbeitszeit für die Firma unmöglich, sein Durcheinander zu ordnen.

Es blieben daher immer wieder wichtige Dinge unerledigt. Beispielsweise lag eine Versicherungspolice für den Firmenwagen, mit dem unser Arbeiter fuhr, unerledigt auf dem Schreibtisch.

Er stapelte alle ungeöffneten Kuverts, inklusive der eingeschriebenen Mahnungen für diese Versicherungssumme, irgendwo auf seinem Schreibtisch und kümmerte sich nicht darum. Ich hoffte, durch die Drohung, das Auto werde abgeholt, würde er zukünftig doch ordentlicher sein.

Aber ich hatte mich getäuscht - es ging so sorglos weiter wie bisher. Oktober stand der Gerichtsvollzieher vor der Tür. Zuerst erschrak ich sehr, denn bis zu diesem Tag hatte ich mit Gerichtsvollziehern und Pfändungen nichts zu tun. Er sagte, er müsse 1. Ich könne den Betrag aber auch bar bezahlen. Als ich nachfragte, eröffnete er mir, mein Mann wurde bereits zwei Wochen zuvor per Gerichtsbrief verständigt und müsse daher ja wissen, wofür er bezahlen solle.

Ich habe nie eine Rechnung, eine Mahnung oder einen gerichtlichen Zahlungsbefehl für diese Summe gesehen. Eigenartigerweise ist die gelbe Zahlungsbestätigung, die mir der Gerichtsvollzieher gab, später ebenfalls verschwunden und nie wieder aufgetaucht.

Ich las den Fragebogen, auf dem ein Foto Albert Einsteins war, genau durch und fand die Fragen viel zu persönlich. Einige Fragen beschäftigten sich damit, wann und wie oft ich Muskelzuckungen hätte. Sie reagierte enttäuscht, und mein Mann, der sich mit ihr unterhielt, war ziemlich böse. Ungefähr eine Woche später fragte mich Doris F. Ich sagte, ich wolle keiner anderen Religion beitreten und ausserdem hätte ich nicht das nötige Geld dafür. Ich bin katholisch und will es auch bleiben, es ist einfach der richtige Glaube für mich.

Dort hielt Franz W. Er beendete damals die Tätigkeit für das Charter Comittee, was er mir aber immer wieder bei Streitereien vorgeworfen hat. Er behauptet, ich habe ihm damals mit der Scheidung gedroht.

Doch war er es, der das Wort Scheidung immer wieder ins Gespräch brachte. Erst viel später erfuhr ich von einem seiner Scientology-Freunde, dass man mit seiner Arbeit nicht ganz zufrieden war und es allen nur recht war, dass er von selbst aufgehört hat.

Ich habe es nur einmal gesehen, als wir Sessel und ein Fax-Gerät hinbrachten. Offensichtlich waren sie ihm in seiner Unordnung hinuntergefallen, ohne dass er es merkte. Silvia hob sie auf, und auch ich bückte mich, um ihr zu helfen. Da sie neben dem Altpapierkübel lagen, konnte man auch meinen, sie wären beim Wegwerfen daneben gefallen.

Seit damals wusste ich, dass Scientology nicht die Kirche ist, als die sie sich nach aussen gibt. Wie hilflos ich wirklich war, war mir zu dem damaligen Zeitpunkt nicht bewusst, wie aussichtslos alle meine Versuche und Aktivitäten von Anfang an waren, wird mir erst jetzt klar.

Ich begann ihn zu verwöhnen, ihm zu Hause noch mehr Geborgenheit zu geben, ich versuchte, seine Nichtscientology-Freunde dafür zu gewinnen,. Ebenso luden wir meine Schwester und ihren Mann, deren Kinder und meine Eltern ein, fuhren sie besuchen oder unternahmen etwas mit ihnen. Ausserdem habe ich sehr gerne Gäste und Freunde um mich; sie bereichern das Leben. Wir machten im Sommer Grillfeste, bei denen wir ab und zu auch Scientologen einladen mussten, sonst wäre meine Absicht zu stark aufgefallen.

Grundsätzlich machte ich bei solchen Gelegenheiten auch keine Unterschiede zwischen Scientologen und Nichtscientologen, da auch die meisten von ihnen sehr liebe Freunde von mir geworden sind. Mittlerweile sind sie es nicht mehr. Darüber habe ich mich kurz nach der Scheidung sehr gewundert. Ich musste damals auch damit rechnen, dass die Scientologen noch für geraume Zeit einen Teil unseres Umfeldes darstellen werden. Später erfuhr ich, dass ich genauso gehandelt hatte, wie Sektenberatungsstellen es in solchen Fällen empfehlen.

Doch der Erfolg war nicht von Dauer. Wieder einmal hatten wir einen Streit, weil ihm die Scientologen wichtiger waren, als mir beim Einkaufen zu helfen. Nach längerem Hin und Her liess er sich unter Gemurre dazu herab, mir doch zu helfen. Diesen Vorfall hielt er mir später immer wieder vor. Hauptsächlich riefen Frauen an, die sich nicht einmal vorstellten und mich noch dazu duzten, obwohl ich sie nicht kannte.

Es waren dreissig verschiedene Anruferinnen oder auch mehr, eines Tages habe ich aufgehört mitzuzählen. Ganz bestimmt war ich auch eifersüchtig. Eifersucht entsteht aufgrund einer Unsicherheit der eifersüchtigen Person; die Eifersucht mag begründet sein oder auch nicht. Diese Person hat Angst vor versteckten Kommunikationslinien und würde alles tun, in dem Versuch, sie aufzudecken. Das wirkt sich auf den anderen Partner so aus, dass er das Gefühl bekommt, seine Kommunikationslinien wären abgeschnitten, denn er fühlt sich berechtigt, offene Kommunikationslinien zu haben, während sein Ehepartner darauf besteht, dass er viele von ihnen schliesst.

In unserer ganzen gemeinsamen Zeit haben für mich nur zwei Männer angerufen, zwei Freunde aus alten Zeiten, die auch ihren Namen nannten. Nicht einmal am Nachmittag des Muttertages, als wir unsere Mütter auf meine Initiative hin zu Kaffee und Kuchen eingeladen hatten, war Ruhe. Es half alles nichts, es war ganz einfach keine Ruhe zu bekommen. Damals wusste ich natürlich noch nicht, dass ständiges Anrufen zu den üblichen scientologischen Praktiken gehört, wenn die Vermutung aufkommt, ein Mitglied könnte austreten wollen.

Die Kosten für die beiden anderen Arbeiter und für mein Gehalt betrugen mit dem Weihnachtsgeld im Dezember ungefähr Auch die Rentabilität der Firma sprach ich an. Meine allergrösste Freude wäre es, wenn er mit seiner Firma untergehen würde. Ich war erstaunt, dass mein Mann, von mir, seiner Ehefrau, eine solche Meinung haben konnte. Ich versicherte ihm immer wieder, dass ich ihn liebe und es mir wirklich am Herzen läge, dass er endlich Schluss mit seinen unsinnigen Schulden und mit seiner Firma machen würde.

Als ich nicht mehr weiter wusste, bat ich Silvia, die die finanzielle Situation der Firma ebenso gut kannte wie ich, mir doch zu helfen, ihn von einer vernünftigen Lösung zu überzeugen. Wir sprachen mit ihm fast vier Stunden lang, danach waren wir müde und hatten nichts erreicht.

Zu stark war der Einfluss von Z. Ich half ihm dabei, es war in der Weihnachtszeit Als Gegenleistung bot sie mir ihre Schlankheitsbandagen an. Ich war neugierig darauf und dachte, es könnte mir nicht schaden, ein paar Kilo abzunehmen, obwohl meine Bekannten immer sagen, ich hätte eine gute Figur. Sie hat es dort bei Victoria Morton gelernt, die auch eine Scientologin ist und in Clearwater, Florida, am Hauptsitz von Scientology lebt.

Angeblich ist diese Methode schon vierzig Jahre alt und geht auf die alten Ägypter zurück. Fünf bis zehn Ganzkörperwickel sollen eine deutliche Reduktion des Umfangs bringen, das Gewicht müsse dabei nicht unbedingt weniger werden, erklärte Margit mir. Sie bandagierte mich meist persönlich, zwei oder dreimal wurde sie von ihrer Mitarbeiterin Johanna vertreten. Margit nutzte die Gelegenheit immer für ein Gespräch über Scientology, gab nicht auf, mich bekehren zu wollen.

Eine Person, die durch Scientology-Prozessing die Gewissheit ihrer eigenen Identität als Wesen erreicht hat und getrennt von der Identität des Körpers ist. Die Begriffe Clear, Clearing klären usw. Wenn einige Zahlen in der Maschine heruntergehalten werden, kommt man bei der Addition einer Reihe von Zahlen zu falschen Lösungen. Wenn die heruntergehaltenen Zahlen dann geklärt gelöscht, engl. Ziemlich straff, damit das Wasser aus dem Gewebe herausgepresst würde. Dazu benutzt sie elastische Binden, die in einem grossen Topf in Wasser eingelegt waren.

Waren Kopf und Körper fertig gewickelt, bekam ich an Füssen und Händen Plastiksäcke übergestülpt, die mit Gummiringen befestigt wurden, in denen sich das Gewebswasser sammeln sollte. Es sammelte sich auch immer wieder trübes Wasser, aber das war wohl aus den nassen Bandagen.

Über den Oberkörper bekam ich einen gelben Poncho, wie die Kinder ihn bei Regen auf dem Schulweg tragen, und darüber noch einen warmen Schlafrock. Dann musste ich eine Stunde im Studio bei Musik hüpfen und tanzen. Danach wurde ich, ebenso wie vor dem Wickeln, an zehn Stellen von Oberschenkel bis Hals gemessen. Die weggewickelten Zentimeter wurden zusammengezählt notiert. Ich hatte immer den Eindruck, dass Margit vor der Prozedur das Massband viel lockerer um mich legte, als danach. Zwei Tage nicht duschen, damit das Goldwasser in die Haut einwirken kann, lautete ihr abschliessender Auftrag.

Ich hielt mich nie daran. Zu Hause duschte ich sofort. Margit war wohl Master-Franchiser in Österreich, denn sie bot mir an, einen Teil von Wien zu übernehmen und dafür von ihr Lizenz und Know-how zu kaufen.

Damit begann wieder einmal ein problematischer Abschnitt unserer Ehe und ich begriff allmählich, dass ich mich ins Lager der Feinde begeben müsse, um meinen Mann zu verstehen. Eine gute Freundin Margit M. Sie ist wirklich sehr nett, wie alle Scientologen, die ich kennenlernte, immer höflich und zuvorkommend, wenigstens am Anfang.

Sie hatte stets ein Lächeln im Gesicht. Stundenlang las ich mit ihr in den Büchern von Scientology. Ich musste dabei immer laut vorlesen wie in der Volksschule. Machte ich beim Lesen einmal einen Fehler, so musste ich den ganzen Satz wiederholen. Kam es vor, dass ich mich wegen meiner Müdigkeit - diese Sitzungen waren immer am Abend nach einem Tag voll Arbeit - öfter verlesen hatte, musste ich manchmal sogar den ganzen Absatz nochmals lesen.

Sinnvolle Erklärungen warum, gab man mir nicht, oder man versuchte mir einzureden, ich verlese mich nur dann, wenn ich ein Wort im Text nicht verstanden hätte. Auf immer wiederkehrendes Befragen, was ich denn gegen Scientology habe, antwortete ich stets mit zwei Standardsätzen: Erstens kostet es zuviel Geld. Ich sprach - aus taktischen Gründen - nie aus, was mich am meisten störte, nämlich die Verhaltensänderung meines Mannes mitansehen zu müssen. Es gibt eine Grundregel: Die Person, die ausströmen möchte, muss ebenfalls einströmen - jemand, der einströmen möchte, muss ebenfalls ausströmen.

Nahezu alle diese gutgemeinten und gut begonnen Gespräche endeten in stupiden Streitereien. Es ging dabei immer wieder darum, wessen Wahrheit nun wahr ist: Meine Wahrheit ist mehr wahr als deine, es kann nicht sein, dass deine Wahrheit mehr wahr ist als meine.

So aber kamen wir nicht weiter. Anfang hatten wir im Büro keinen Platz mehr für die Ordner des neuen Jahres, wir mussten also umorganisieren und entscheiden, welche Ordner wir im Keller unterbringen könnten.

Ich musste eine ganze Reihe von neuen Ordnern anlegen, was ich eigentlich sehr gern tat, damit die Übersicht gewahrt würde. Wir hatten ausgemacht, diese Einkaufsfahrt, die mit einer ziemlichen Schlepperei verbunden war, gemeinsam am Samstagvormittag zu erledigen. Er meinte nur, ich könne ja die Dinge allein holen, er wolle jetzt eben mit seinem Freund klettern gehen. Ich wies ihn nochmals daraufhin, dass wir diesen Termin schon vor fast einer Woche ausgemacht hätten, und ich nicht schon wieder die Dumme sein will, die alles besorgt und trägt, während er sein Freizeitvergnügen haben kann.

Das sei für mich überhaupt nicht in Ordnung. Er regte sich fürchterlich auf und sagte, ich könnte seine Freunde nicht leiden, besonders die Scientologen. Das hatte ich mir als Ehefrau, die die Interessen ihres Mannes immer voranstellte nicht erwartet. Er fand niemals etwas falsch daran, so mit mir zu verfahren. Ich hatte immer die Schuld, wenn ich mit der Situation nicht zurechtkam, er niemals.

Manche seiner nicht-scientologischen Freunde waren nur noch böse auf ihn, weil er Dinge, die er für sie tun sollte, ganz einfach nicht wichtig nahm. Was er für einen Scientologen tun sollte, ging immer vor. Mit der Renovierung eines Waschbeckens für seinen Freund, unseren Hausherrn, hat er meines Wissens nie begonnen, obwohl der es für eine Ausstellung gebraucht hätte.

Niemals zeigte er Reue, wenn er mich gekränkt hatte. Nein, er gab immer mir die Schuld, denn ich hätte kein Verständnis für ihn und seine Freunde. Aber auch seine Kunden behandelte er manchmal recht merkwürdig. So hatte er einmal den Auftrag bekommen, für einen grossen pharmazeutischen Betrieb Labortüren zu beschichten. Diese Türen sollten zu den sterilen Räumen führen und hätten deshalb besonders sorgfältig behandelt werden müssen. Aber sie lagen einfach in der unaufgeräumten Werkstätte herum.

Eines Tages kam unangemeldet der Architekt des Pharmabetriebes, um nachzufragen, wann denn die Türen endlich fertig sein würden. Dabei sah er sie herumliegen, stellte fest, dass die Werkstätte nur eine alte Garage ohne spezielle Spritzlackierkammer war und regte sich daher furchtbar auf.

Die Türen konnten mit dem Remaill-Technik -Verfahren überhaupt nicht beschichtet werden, denn sie waren aus Holz und nicht aus Email, daher hätte die Lackierung Bläschen und Unebenheiten hervorgerufen. Sie wurden kurz nach dem Besuch des Architekten unrepariert abgeholt. Im Mai hatten wir einen fürchterlichen Streit, der damit begann, dass ich sagte, die Wahrheit, die er bei Scientology und seinen Freunden zu finden glaubte, sei ziemlich teuer, teuer in finanzieller Hinsicht, aber auch teuer, was den Verlust der familiären Einheit und des Vertrauens betrifft.

Danach nahm er die Dartscheibe meines Sohnes und zertrümmerte sie. Es sah furchtbar aus bei uns. Die Bierflaschen waren entweder Überbleibsel von einem der Grillfeste oder aus einer Bierkiste, die ich meinem Schwiegervater immer auf der Kellerstiege bereitstellte, damit er nach dem Rasenmähen ein kühles Getränk hatte als kleine Belohnung. Ich hätte manchmal gerne am Abend, wenn es zum Essen passte, ein Bier mit ihm geteilt, denn ein ganzes ist zuviel für mich.

Mit mir hat er nie Alkohol getrunken, nur mit seinen Freunden. Einmal war sein Freund, der Scientologe Helmut P. Er hatte einen Doppelliter Weisswein vom Neusiedler See mitgebracht. Die beiden spielten Gitarre und tranken dazu den ganzen Wein.

Ich trinke keinen Weisswein, daher haben sie mich auch nicht eingeladen. Dort hätte man ihn vor seinem Ruin bewahrt, er wäre sonst Alkoholiker geworden. Die Geschichte ist meiner Meinung nach lächerlich, scientologisch formuliert und überzeichnet. Seine Mutter, die eigentlich immer sehr offen zu mir war, hat mir nie etwas darüber erzählt. Nach diesem Aggressionsausbruch machte ich mir zum ersten Mal Sorgen um mich.

Was, wenn seine Aggressionen sich nicht mehr nur auf das Zertrümmern von Gegenständen beschränken, wenn er eines Tages auf mich losgehen würde? Ich erzählte damals niemandem von dem Vorfall. Die Scherben und die Schrauben liess er liegen.

Unser Mitarbeiter Gerhard fragte mich am Morgen danach, was da passiert sei und ich erzählte ihm die Wahrheit. Immer häufiger flogen bei uns Gegenstände durch die Luft, einmal war es beispielsweise eine Kaffeetasse an die Fliesenwände der Küche, ein anders Mal war es ein Buch.

Ich wollte nicht schon wieder dagegen sein und willigte also ein. Es koste nur Wir sollten uns doch in den Nachtzug nach Hamburg setzen, am nächsten Tag das Eheseminar machen und am Abend den Nachtzug nach Wien nehmen. So würden wir am wenigsten Zeit verlieren. Ich sagte sofort, dass mir das zu teuer sei und angesichts unserer finanziellen Situation könnten wir und das nicht leisten. Daraufhin schauten mich die beiden ganz böse an, keine Ahnung warum, ich hatte doch nur die Wahrheit gesagt.

Das lehnte ich aus moralischen Gründen ab. Zwei Tage später rief mich Margit M. Ich fragte sie, wie sich dieser Preisunterschied erklären liesse. Aha, sagte ich mir, diese Fantasiepreise müssen also doch nicht sein. Wenn man sich nur dagegen wehrt, finden sie schon eine Möglichkeit, wie sie einen dazu kriegen, doch bei Scientology mitzumachen.

Es scheiterte dann an einer ganz anderen Sache: Zum einen hatte ich Angst vor Strom ich hatte mich als Kind einmal elektrisiert und zum anderen fand ich das Ding ganz einfach grotesk lächerlich.

Das tat ich dann auch, weshalb er meinte, einen grossen Erfolg für sich verbuchen zu können. Für mich waren diese Ereignisse immer furchtbar, da ich dabei auch in meiner Integrität als Diplomkrankenschwester angegriffen wurde.

Immer wieder begann er mit solchen Fragen, immer wieder versuchte ich ihm zu erklären, dass Mediziner keine Verbrecher seien. Das war seine Wahrheit. Er fuhr natürlich trotzdem. Diese Organisation wurde von Scientology gegründet und beschäftigt sich fast ausschliesslich mit Psychiatrie-Kritik.

Ein Vortrag hat ungefähr den folgenden Inhalt:. Die Psychiater haben sich am Anfang des Jahrhunderts zuerst selbst erfunden und dann den Holocaust, der ohne sie gar nicht möglich gewesen wäre, denn sie hätten die Gaskammern erfunden. Psychiater seien wahre Sexmonster mit vielen ausserehelichen Beziehungen zu Patientinnen, häufig mit mehreren gleichzeitig - und dafür liessen sie sich auch noch bezahlen, weil diese Sexabenteuer in ihrer Arbeitszeit stattfänden.

Psychiatrie sei keine Wissenschaft und habe sich deshalb die Unterstützung durch Psychologie, Chiropraktik und andere Nichtwissenschaften organisiert. Psychiater und ihre Helfershelfer würden den ganzen Menschen oder zumindest einzelne Organe zerstören, entweder durch Psychopharmaka oder durch chirurgische Eingriffe. Ich fragte mich, wie ein Arzt seine Kollegen so in Misskredit bringen konnte. Er fuhr mit Z. Natürlich wusste ich damals noch nicht, was ein Strukturvertrieb - oder mit anderem Namen, ein Multilevelmarketing - ist und wie so etwas funktioniert.

Wie vieles andere auch, habe ich das erst nach der Scheidung erfahren. Die Grundidee des Strukturvertriebs ist, dass man immer neue Leute wirbt, die auch das wunderbare Produkt verkaufen. Vom Verkaufserlös dieser Leute bekommt man als Werber einen gewissen Prozentsatz.

Wer also genug Leute geworben hat, kann sich zurücklehnen und auf das Geld warten. Sie liess eine Selbstbau-Alarmanlage samt Zubehör sowie die dazugehörigen Beschreibungen für die Montage bei uns. Das gelang ihm aber nicht, denn niemand von unseren Bekannten wollte von diesen Produkten ohne Markennamen etwas wissen. Jeder Mitarbeiter ist ein selbstständiger Unternehmer und muss die Ware kaufen - und zwar eine bestimmte Menge pro Monat. Wer sollte es ausserdem kaufen?

Sollten wir vielleicht aus der Garage ein Verkaufslokal machen? Was würde eigentlich bei Reklamationen passieren? Wer wäre dann verantwortlich? Wer würde ein Fernsehgerät oder eine Alarmanlage reparieren? Wieder einmal war er sehr wütend. Ich liess aber nicht locker und die Episode Quorum ging Gott sei Dank an uns vorbei. Er konnte mich damals kränken, wie er wollte, schimpfen und toben, soviel er wollte, ich hatte mir vorgenommen, stark zu bleiben für uns und die Familie.

Im August war das Firmenkonto bei der Volksbank mit etwa Ein Teil der finanziellen Schwierigkeiten, die wir im Sommer hatten, ergab sich daraus, dass wir einem Arbeiter im Mai gekündigt hatten, da er einfach keine Arbeitslust mehr hatte und nur noch unzuverlässig arbeitete. Die Reklamationen im Zeitraum Februar bis Mai hatten sprunghaft zugenommen. Die Zeit, die mit den Reklamationsarbeiten zugebracht werden musste, fehlte natürlich bei der Produktion. Sie hatte - angeblich - rein zufällig angerufen, eine Gelegenheit, die ich nutzte.

Schon am nächsten Tag kam sie zu uns und nahm sich fünf Stunden Zeit für das Gespräch. Sie kam mir sehr vernünftig vor und sagte einiges, das für uns durchaus sehr brauchbar klang. Bei diesem und einem darauffolgenden Gespräch kamen wir überein, Sparmassnahmen zu erarbeiten. Ich sollte für die Finanzen verantwortlich sein und nun sagen können, was ausgegeben werden kann und was nicht. Bis ich am Ein Beispiel für seine Missachtung der Vereinbarung, dass ich die Finanzen der Firma verwalten und für die Ausgaben verantwortlich sein sollte: Deshalb mussten alle österreichischen Franchisenehmer auch bestellen, ob sie nun Bedarf an Briefpapier hatten oder nicht.

Da ich in unserem Büro für diese Bestellung verantwortlich war, sagte ich zu Z. Wir hätten daher keinen Bedarf und würden daher jetzt auch nicht bestellen. In der darauffolgenden Woche wurden uns Er könne nicht verstehen, dass sein Sohn sich noch immer mit dem Z. Doch noch immer mischte Z. Seine Anweisungen kamen meistens telefonisch oder per Fax. Sie selbst war bei dem Gespräch nicht anwesend, denn sie mochte Z.

Nur so könne er die völlige Freiheit erlangen. Wir stritten nun mehr denn je, natürlich auch wegen dieser verschwundenen Gelder. Er schrie mich an, wenn ich nach dem Verbleib des Geldes fragte und sagte, die Buchhaltung gehe mich nichts mehr an, dieser Zug sei für mich abgefahren. Er wolle sich jetzt endlich von mir befreien und sich scheiden lassen. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass für mich die Scheidung keine Lösung sei.

Ich fühlte mich an unsere Trauungsversprechen, auch in schlechten Tagen zusammen zu bleiben, noch immer gebunden. Er brüllte nur noch, er wolle sich scheiden lassen. Oktober kam von ihm kein nettes Wort mehr. Wenn ich versuchte, ihn zu beruhigen und ihm eine Versöhnung anbot, blockte er ab, wenn ich nicht sofort nachgab, schrie er mich nur noch an. Er schlief ab dem Oktober nicht mehr im Ehebett sondern auf dem blauen Sofa im Wohnzimmer. Zweimal in dieser Zeit hat er dann doch im Ehebett geschlafen, vermutlich aber nur, weil ihm das Wohnzimmer zu kalt war.

Einmal wollte ich ihn an der Schulter berühren und ihm mit dieser Geste zeigen, dass ich doch seine Frau bin, die zu ihm hält und die ihn noch immer lieb hat. Er stiess mich einfach weg. Ich fragte ihn dann nach einiger Zeit - weil er die Scheidung noch immer nicht eingereicht hatte -, warum er es denn nicht mache, wo es doch anscheinend sein Wunsch sei.

Er sagte, dafür habe er jetzt keine Zeit. Er bezichtigte mich immer wieder, ich würde lügen und nur im Sinn haben, ihn zu zerstören und ihm seine Freunde zu nehmen. Bei unseren gemeinsamen Freunden suchte ich Rat und Hilfe. Ich ging zu Margit und zu Gabriela, die uns beide ihre Hilfe anboten, doch er wollte davon nichts wissen. Beide sind natürlich Scientologinnen, denn andere gemeinsame Bekannte hatten wir nicht mehr.

Heute würde ich mich hüten, sie um Hilfe zu bitten, doch damals glaubte ich noch, dass eine Rettung unserer Ehe möglich wäre.

Sie waren zwar bereit, mir zu helfen, doch es wurde ihnen bald zuviel. Sie verstanden viele unserer Eheprobleme nicht - wie sollten sie auch. Womöglich haben sie nicht begriffen, was ich meinte, vielleicht haben sie alles, was ich sagte, für total übertrieben gehalten. Ich kann verstehen, dass man solche Vorkommnisse in normalen Familien, die mit Scientology nichts zu tun haben, nicht findet und nicht versteht. So manches an meinen Erzählungen mag ihnen unrealistisch geklungen haben.

Aber ich habe meine Schwiegereltern nicht belogen. Ich will mich nicht mehr in die Familie drängen, die ohnehin mit Scientology und deren Auswirkungen auf das Zusammenleben, schon genug gelitten hat, deshalb habe ich zu meinen Schwiegereltern und meiner Schwägerin keinen Kontakt mehr.

Doch tut mir der Abbruch der Beziehungen sehr leid. Meine Bedenken und Beschuldigungen gegen Z. Am Abend des Zwei Tage zuvor hatte er mir vor Zorn eine Zeitung ins Gesicht geschleudert. Ein anderes Mal versuchte er, meinen schwarzen Schal um meinen Hals zuzuziehen.

Diese Vorfälle meldete ich mit meiner Anwältin bei der Gendarmerie Wöllersdorf. Ich wurde dort gefragt, ob ich Anzeige gegen meinen Mann erstatten möchte. Ich tat es nicht, weil ich meinen Mann liebte. Dezember reichte ich die Scheidungsklage ein. Als Gründe gab ich an, dass er Mitglied bei Scientology ist und sein Geld nur dafür verwendet und - für mich ein sehr schwerwiegender Grund - die Weigerung, ein Kind mit mir zu haben. Es stimmt tatsächlich, dass sie mir empfohlen wurde, weil sie bereits gegen Scientology erfolgreich prozessiert hatte.

Er hat Angst vor der Veröffentlichung unserer Scheidungsgeschichte und wirft mir vor, ihm gedroht zu haben, die Geschichte in einem grossen Nachrichtenmagazin abdrucken zu lassen.

Er befürchtet, durch eine Veröffentlichung bekäme er Schwierigkeiten mit Scientology. Das führt dazu, dass er mit Beschuldigungen gegen mich wahllos herumwirft. Manchmal, denke ich, er weiss gar nicht mehr um den Sinn der Dinge, die er sagt.

Es sind nicht seine eigenen Aussagen und seine eigenen Gedanken, immer spricht Scientology aus ihm. Ich habe ihm nie gedroht, doch er legt alles, was ich im Scheidungsverfahren gesagt habe, als Drohung aus. Es wundert mich immer aufs Neue, wie im Handumdrehen ein Satz komplett anders verstanden werden kann und wie diese Neufassung dann verbreitet wird. Dezember zog ich aus der ehelichen Wohnung in Markt Piesting aus und übersiedelte zu meiner Mutter, die damit einverstanden war.

Er half mir sogar, die Übersiedlungskisten wegzubringen. Von meinen Schwiegereltern konnte ich mich leider nicht verabschieden. Ich wusste nicht, ob man mir dort überhaupt noch die Tür aufmachen würde. Mir tut es weh, dass diese ehrlichen, anständigen Leute so unter den Auswirkungen dieser Wirtschaftssekte leiden müssen. Sie hätten sich im Alter Frieden und ein schönes Leben verdient und nicht ständige Sorgen und Ängste um ihren Sohn und seine immer grösser werdenden finanziellen Probleme.

Ich habe oft und oft den Versuch gemacht, ihm einen anderen Weg zu zeigen, ich habe mich in Liebe um ihn bemüht, habe in unseren zahlreichen Streitdiskussionen nach Argumenten gesucht - aber es war vergebens. Seine Denkweise macht es ihm aber immer schwerer, sich mit der realen Welt zu verständigen und eigenbestimmt zu denken. Eine unsichtbare Mauer hat sich zwischen ihm und der Realität aufgetürmt. Die fatale Folge dieses von Scientology vorprogrammierten Lebens mit den Regeln, die er unter allen Umständen einzuhalten hat und auch einhalten wird, hat ihn von den Menschen entfernt, die ihn wirklich liebten und noch immer lieben.

Menschen gelten als Wegwerfartikel. Bücher über Scientology musste ich bei Freunden verstecken. Ich vereinbarte dort einen Termin und erfuhr, was ich von der Zukunft meiner Ehe erwarten konnte. Als ich mich verabschiedete, hatte ich den Satz im Ohr: Ich suchte später noch andere Beratungsstellen auf und machte mit ihnen teilweise enttäuschende, teilweise aber auch sehr gute Erfahrungen. Jeder Versuch in dieser Situation war sinnlos, er hörte nicht mehr zu.

Wenn er mit Z. Ich weiss ganz genau, dass mich Z. Heute sagt er, er hätte von sich gesprochen. Kaum zu glauben von einem Wesen, dass sich selbst für so gut, für den Grössten hält. Mach weiter so, Du bist einer der erwählten Menschen, die den Planeten Erde retten und einen 'Clear-Planeten' machen können. Jahrhunderts in einer fast ausnahmslos männlich dominierten Kunstwelt ihre Ziele verfolgte, fasziniert auch heute noch.

Selbstbewusst und selbstgewiss, unabhängig vom Urteil ihrer Lehrer, Malerkollegen und Kritiker gelang es ihr, etwas wirklich Neues in der Malerei zu schaffen. Sie sind gutartige Tumore und treten in der Regel zwischen dem Jede zweite bis fünfte Frau ist von den gutartigen Knoten in der Muskelschicht der Gebärmutter betroffen, knapp die Hälfte von Ihnen leidet unter Schmerzen und Blutungen und fühlt sich in der Lebensqualität beeinträchtigt.

Die Rede ist von dem Myom. Der Arbeitsmediziner und Epidemiologe Dr. Kennen Sie eigentlich das Rudelsingen? Es handelt sich dabei um das, womit sich die deutsche Nationalmannschaft bei der Nationalhymne immer wieder ein bisschen schwer tut: Menschen singen Schulter an Schulter zu eingespielter Musik.

Dörte aus Heckinghausen und ihre Küchenbande starten mit einem Häiläit in die neue Saison. Mehrere Stunden lang mussten die Juroren aus Hunderten eingesandter Motive zum Wettbewerbs-Thema "Mein Viertel" die zwölf Siegerbilder herausfiltern, die gemeinsam den Fotopreis-Kalender ergeben werden.

September waren die insgesamt fast 2. September das Heimspiel gegen Alemannia Aachen mit einem 0: Die Partie im Stadion am Zoo sahen 4.

September beim SC Magdeburg vor 5. Ein Jähriger hat am Samstag 8. September einen hohen Sachschaden verursacht. Im Prozess um die fristlose Kündigung eines Busfahrers, der einen jungen Azubi ohne Führerschein ans Steuer gelassen hatte, hat es jetzt einen Vergleichsvorschlag gegeben. Zwei Jährige sind am Samstag 8. September in Cronenberg von Unbekannten ausgeraubt worden. Ein Unfall mit drei Beteiligten legte am Samstagnachmittag 8.

Ein jähriger Motorradfahrer hat am Samstag 8. September gegen In einer Linkskurve stürzte er und rutschte mit seiner Honda auf einen Grünstreifen. Von Roderich Trapp mehr. September vor einem Schlüsselspiel. Erwartet werden rund 3. Der ursprüngliche Zeitplan für die Sanierung des Parkplatzes ist nicht einzuhalten. Von Stefan Seitz mehr. Sie ist die älteste Kirche in Wuppertal und im Kirchenkreis Niederberg, zu dem sie seit jeher gehört — und öffnet am Sonntag 9.

September beim "Tag des offenen Denkmals" zum ersten Mal ihre Türen: Die Dorfkirche von Schöller ist längst zum Pilgerort geworden. Spaziergänger und Radfahrer halten dort inne, um zur Ruhe zu kommen. Von Sabine Maguire mehr. Eine Polizeibeamtin ist am Freitagabend 7. Auf der A 46 werden am Sonntag 9.

September von 7 bis 17 Uhr Schilderbrücken und Anzeigenquerschnitte zurückgebaut. September ist in ganz Deutschland "Tag des offenen Denkmals". In Wuppertal öffnen viele Gebäude, die normalerweise für Besucher verschlossen bleiben.

Hier ein paar Beispiele von insgesamt Mit der vierten Abteilung Kreislaufwirtschaft und der neuen Organisationsstruktur trägt das Wuppertal Institut dem dynamischen Wachstum und der strategischen Bedeutung des Abfall- und Ressourcen-Themenfelds Rechnung. Die Leitung der neu gegründeten Abteilung übernimmt der Kreislaufexperte Dr. Von Manfred Bube mehr. Ende gründeten Briefmarkensammler und -vereine die Philatelistische Bibliothek Wuppertal. Aus Anlass des jährigen Jubiläums erscheint nun ein Sonderstempel.

Die Stadt hat den Bereich Klimaschutz auf ihrer Homepage www. Der neue Auftritt bietet direkte und informative Ansprachen einzelner Zielgruppen. Dürfen wir mal mitkommen? Greta Mamok hat für herztal eine Woche ihr Leben auf Instagram dokumentiert. Spielabend im Hutmacher, mit Freunden an der Wupper und natürlich durch' s Tal schweben. November hat Manuel Charr Box-Geschichte geschrieben.

Zehn Monate später, am

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