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Hör mal, wer da hämmert

In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaften der MLU wurden die Inhalte für insgesamt 48 Arbeitskreise erarbeitet, die sich so spannenden Themen wie der zunehmenden Digitalisierung des Sports, dem Ehrenamt im Wandel der Zeit oder der sozialen Verantwortung des Sports widmen.

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Le aseguramos que nuestros anuncios sonapropiados y no intrusivos. Hätte jene rote Flagge mit dem Sowjetstern gesiegt, dann wäre Deutschland untergegangen im Blutrausch des Bolschewismus. Danken wir Gott und der Vorsehung, dass unser Feldzeichen siegte, denn damit ging für Deutschland das Wunder auf der Volkswerdung und damit seiner Rettung für alle Zeiten".

Die ersten drei der fünf Artikel des Reichsflaggengesetzes vom September lauten wie folgt: Reichs- und Nationalflagge ist die Hakenkreuzflagge. Die obige Abbildung zeigt die vier Spezialformen der Hakenkreuzflagge. Für sie wurde das Format 3: Erst zwei Jahre später, in einer zweiten Verordnung zur Durchführung des Reichsflaggengesetzes, datiert mit August , wurden folgende allgemeine Beflaggungstage eingeführt: Tag der nationalen Erhebung März wenn Sonntag, sonst Sonntag davor 4.

Nationaler Feiertag des Deutschen Volkes 1. Gedenktag für die Gefallenen der Bewegung 9. März wurde auch die genaue Gestaltung des Hoheitszeichens des Reiches durch Verordnung bekannt gemacht: Der Kopf des Adlers ist nach rechts gewendet Diese Gesetze und Verordnungen waren im Deutschen Reich nicht nur bürokratische Vorschriften geblieben, sondern durch die reiche Propagandatätigkeit, die damals entfaltet wurde, weit über die Grenzen sichtbarer Ausdruck der neuen Machthaber und ihrer Ideologie geworden.

Insbesondere trug der deutsche Tonfilm zur Verbreitung der nationalsozialistischen Symbole bei. Sie sollten wenige Jahre später, durch Verordnung vom Januar , geltendes Recht in der in das Deutsche Reich eingegliederten "Ostmark" werden.

Doch noch war es nicht so weit. Das Hakenkreuz - Heils- und Todessymbol aus und in Österreich. Wie wir gesehen haben, brauchte das Hakenkreuz gar nicht nach Österreich importiert zu werden, um als Abzeichen für nationalsozialistische Vereine und Gruppierungen gewählt zu werden.

Das Hakenkreuz war in Österreich spätestens seit den neunziger Jahren des Jahrhunderts bekannt, als es der antisemitische "Deutsche Turnerbund" gegründet in Deutschböhmen als Abzeichen führte. Noch heute findet sich ein deutschnationaler Spruch am Portal des "Ersten Wiener Turnvereins" in der Schleifmühlgasse 23 im 4.

Das Hakenkreuz erfüllte die ihm zugedachte Funktion in der legalen wie in der seit Juni illegalen Zeit der nationalsozialistischen Bewegung in Österreich. Diese verwendeten ihr Symbol als einigendes Zeichen und als Mittel der Provokation. Es tauchte in den verschiedensten Formen überall und immer wieder auf: Illegale Nazis lassen im Wienerwald einen Ballon mit Hakenkreuz steigen Graz und die Steiermark waren für die nationalsozialistische Propaganda besonders anfällig, was sich von Jänner gegen den März hin von Tag zu Tag steigerte.

Als die ersten Sätze Schuschniggs aus den auf volle Lautstärke gestellten Lautsprechern kommen, flattern die unter den Barock- und Renaissancedächern nistenden Tauben in panischer Angst auf. Der Bürgermeister wird als 'Hakenkreuz-Schmied' in die Chronik dieser turbulenten Ereignisse eingehen.

Die Blamage für die 'Vaterländischen' ist tödlich. Thomas Chorherr, - Anatomie eines Jahres, Wien , 78 ff. In den Memoiren des langjährigen steirischen Landeshauptmannes Anton Rintelen , der vom Christlichsozialen zum aktiven Nationalsozialisten mutiert war und im Rahmen des Juliputsches als Bundeskanzler vorgesehen war, liest sich dasselbe Ereignis wie folgt: Februar wogte in Graz ein Meer nationalsozialistischer Fahnen.

Abends, zur Stunde, in der die Rede des Kanzlers Dr. Schuschnigg beginnen sollte, waren an die Die ersten Sätze der Kanzlerrede, die ein Lautsprecher wiedergab, gingen unter in dem erlösenden Jubelruf, der wie aus einem Munde zum nächtlichen Himmel aufstieg.

Ein Gewölbe aus rotem Fahnentuch, Tapeten aus Tannengrün und goldenem Lorbeer, Läufer über den Steinfliesen haben den nüchternen Raum völlig verwandelt. Es ist ein Weiheraum geworden, durch den der Führer schreiten wird. Der schöne klassische Bahnhof verschwindet unter den Fahnen und der weite Vorplatz ist umrandet von Ehrenpforten aus Tannengrün mit goldenen Hakenkreuzen und langen goldenen Bändern Stundenlang sitzen sie, hängen in den Bäumen wie die Trauben An die Stelle der Ehrenpforten traten sehr bald Kasernentore und Lagereingänge, auch solche mit der Aufschrift "Arbeit macht frei", also Konzentrationslager.

November die Synagoge am Grieskai angezündet wurde. In der "Tagespost" vom Die Menge drang in das Innere ein. Volksgenossen erkletterten die Spitze der Kuppel und entfernten den Zionsstern, der in die Tiefe stürzte und hier in Stücke brach, Symbol des Zusammenbruches der jüdischen Weltherrschaftsgelüste In dieser Rede wollte er vor allem auf sein Treffen mit Hitler vom Die lange Rede war stellenweise gewunden und ohne wirkliche Aussage - weder innenpolitisch, noch gegenüber dem Deutschen Reich.

Mit Phrasen wie " Gut deutsch, treu österreichisch allerwegen " versuchte der Kanzler, Stimmung für sein Programm zu machen. Dies gelang ihm vor allem gegen Ende der Rede, die er mit den berühmt gewordenen Worten "Bis in den Tod: Doch die Agitation unter dem längst verbotenen Hakenkreuz "Inländer" durften es nicht am Rockaufschlag tragen ging weiter.

Das Hakenkreuz war in Österreich nunmehr in Mode. Tausende aus Blech gestanzte Hakenkreuze wanderten von der Hinterseite des Rockaufschlages auf die Vorderseite: Viele Österreicher, die nichts mit den Nazis gemein hatten, steckten sie einfach an, um in Ruhe gelassen zu werden. Doch dieser wurde bald auf den Heldenplatz kommandiert, leistete den Eid auf Hitler und trug den "Hoheitsvogel" auf der Uniform.

Das Hakenkreuz im persönlichen Erleben eines jüdischen Wieners. Im Zeichen des Zeichens. Nichts blieb ihm entzogen, nichts gab es, was vor ihm bestehen konnte in früherer Gestalt und Art. Die Stadt war eine andre Stadt, die Menschen waren andre Menschen - und was diese ändern Menschen in dieser ändern Stadt vollführten, hatte mit Stadt und Menschen nichts mehr gemein.

Er stand im Zeichen des Zeichens. Es ging um sie, um sie und nicht um die Bedeutung die sie etwa symbolisieren mochten. Es ging darum, dass man Hakenkreuzbanner flattern lassen durfte, Hakenkreuzfähnchen schwingen, Hakenkreuzabzeichen tra gen. Darum war der Höllenreigen losgebrochen, und darin bestand er. Die sich ihm hingaben, zuckend und brüllend, merkten wohl gar nicht, wie er ihnen zum Selbstzweck erstumpfte; wie vor dem tollen Gefühl, dass sie teilhaben durften daran, alles andre dahinschwand.

Dieses Gefühl nur berauschte sie, dieses Gefühl ihrer selbst, dieses Selbstgefühl. Oh, wie sie sich fühlten! Sie besahen das Hakenkreuz an ihrem Rockaufschlag: Sie erhoben die Hand, brüllten ihr Hitlerheil hervor: Oh, und wie oft sie die Hand erhoben!

Und oh, wie laut sie brüllten! Aber wir, wir machen ja auch Lärm. Solchen Lärm machen wir. Wenn einer mittendrin steht, hört er den Lärm der Flugzeuge gar nicht mehr, und wenn er vollends noch mitbrüllt, mag er fast glauben, dass er stärker sei als die Flugzeuge. So gewaltig ist der Lärm, so mächtig. Jetzt bin ich mächtig. Oder was wäre es sonst? Haben sie wirklich teil? Haben sie mehr als sie hatten? Sie haben nicht mehr, und werden auch nicht mehr haben sondern weniger.

Sie haben nichts als das Hakenkreuz im Knopfloch. Es ist das Einzige, woran sie ihren Sieg erkennen, es ist ihr einziger Sieg und Gewinn: Es ist das Einzige, wodurch sie unterschieden sind von den Verlierern, von jenen völligen und garantierten Verlierern, welche das Hakenkreuz nicht tragen dürfen, es ist das Einzige, wodurch sie erhoben sind über sich und über jene.

Sie wissen es nicht. Selbst dies, selbst dieses ihr Eins und Alles und Gloria Viktoria, vermögen sie nur an der Verneinung zu fassen, nur daran, dass sie etwas nicht sind: Das bringen sie mit und das macht ihnen niemand nach, nicht einmal die Juden. Das sichert ihnen den Zutritt. Das sichert ihnen die Teilnahmsberechtigung und Teilhaberschaft, das hebt und erhebt sie vom nichtssagenden Anbeginn bis hoch über sich hinaus und bis m den Rausch und Taumel, bis dass sie brüllen und stampfen vor Macht, vor unwiderstehlicher unbegrenzter Macht, heute gehört uns Deutschland, morgen die ganze Welt.

Eingebettet in Fahnen, niedergeschlungen von Fahnen, nur für die Fahnen da: Die Fahnen bestanden und geschahen. Was immer sonst geschah, konnte nur aus den Fahnen bestehen. Der Stephansturm ist ein Kirchturm. Der Stephansdom ist das Wahrzeichen Wiens. Der m hohe Stephansturm ist einer der höchsten Kirchtürme Europas.

Auf der Spitze des Stephansturms hängt eine Hakenkreuzfahne. Was redest du da für Unsinn? Bitte Herr Lehrer, das ist kein Unsinn. Ich hab's bitte selber gesehen. Eine Hakenkreuzfahne auf dem Stephansturm. Auf dem Stephansturm eine Hakenkreuzfahne. Das wäre langst kein Grund mehr, dass Martins Kiefer aneinandermalmen in hilfloser Empörung. Er hat ja schon auf allen möglichen Wahrzeichen Wiens die Hakenkreuzfahne gesehn, auf dem Rathausturm, auf dem Parlament, auf dem Ballhaus-Palais, und da, und dort; hat ingrimmig immer wieder, bei jedem betroffenen Gebäude, seine Schulbildung mobilisiert: Ebenso bitte hier, das Tor des Renaissance-Traktes.

Und hier, und hier: Jetzt hätte er also die Verschandelung des Stephansturms festzustellen und ingrimmig abzutun - und vermag es nicht. Es wird ihm zum ersten Mal vor einer Hakenkreuzfahne unheimlich. Vielleicht müsste man jetzt beten - aber er kann auch nicht beten. Ach nicht, weil es sein Gott nicht ist, der in diesem Gotteshaus wohnt - wenn Belsazar aufersteht, verhöhnt er Jehovah in jedem - ach nein, nicht deshalb.

Sondern ihm graut vor der Kläglichkeit des Gebets. Hohn über Gottes Haus: Jetzt hab ich noch einmal hinaufgeschaut: Einst wollte - und dies ist der einzige Trost - und zahlreich sind die Legenden welche sich knüpfen - einst wollte der Teufel selber den Dombaumeister von Sankt Stephan versuchen, und ist zuschanden geworden an Gott.

Vielleicht wird auch dieses hier: Er sieht es noch immer. Er hat nochmals hinaufgeschaut und hat es nochmals gesehn. In den Tagen des "Anschlusses" traten auch massiv die Hakenkreuzarmbinden auf - nicht nur bei SA-Angehörigen oder Ordnern, sondern auch etwa bei vielen Wiener Polizisten, die sie als Illegale wohl schon wochenlang in der Uniformtasche mitgeführt hatten.

Im Jahr erlebte unsere Familie eines Nachts vom Fenster aus ein beeindruckendes Naturschauspiel. Ü ber l ä ngere Zeit war am ganzen Himmel ein herrlich schillerndes Licht zu sehen.

Dieses Licht gl ä nzte in einem grandiosen Farbenspektrum. Mit Spannung beobachteten wir dieses Ereignis. Am n ä chsten Tag besprachen wir mit Nachbarn und Freunden aufgeregt und beeindruckt dieses einmalige Geschehen. Unter den ä lteren Leuten gab es einige, die sagten: Oder hat es sich eben einfach nur um ein Naturereignis gehandelt? Das Unheil kam tats ä chlich auf Ö sterreich zu. Doch f ü r mich waren diese aufregenden Kindheitsjahre zwar gepr ä gt durch Armut, aber auch gepr ä gt durch viele sch ö ne und spannende Erlebnisse in Freiheit und Natur.

Mit der Hofplatt'n tobte ich durch Gassen und Pl ä tze von Sandleiten, und die Politik war f ü r uns Kinder gl ü cklicherweise noch weit entfernt. Er erz ä hlte, dass er dort zum ersten Mal illegale Nationalsozialisten kennengelernt habe. Die Nationalsozialistische Partei war damals in Ö sterreich verboten.

Er berichtete, dass das Erkennungszeichen der illegalen Mitglieder ein rundes Parteiabzeichen mit Haken kreuz sei. Sie trugen das Abzeichen versteckt unter dem Sakkoaufschlag. Vater war nie Mitglied dieser Partei gewesen, ist aber doch schon vor einigen Parteimitgliedern begegnet. Nicht wenige trugen am linken Arm die Binde mit dem Hakenkreuz. Ü ber Sandleiten war ein m ä chtiges Dr ö hnen zu h ö ren. Ich st ü rzte zum Fenster und sah, dass vom Westen her viele Flugzeuge ü ber die Stadt flogen.

Der Himmel war voll mit deutschen Milit ä rmaschinen. Ich rannte in den Hof, um das Ereignis mit meiner Hofplatt'n zu beobachten. Begeistert sammelten wir Buben die Hakenkreuze vom Boden auf. Hitler demonstrierte also seine unglaubliche Macht zuerst in der Luft. Er und sein milit ä rischer F ü hrungsstab wussten schon, wie man diesen Einmarsch sensationell inszenierte. Dieser gezielten Propagandamaschinerie konnte sich so leicht niemand entziehen, und schon gar nicht wir Kinder Manchmal lernte ich mit meinem Onkel f ü r die Schule.

F ü r das gemeinsame Ü ben belohnte dieser mich dann mit einem Besuch im Kaffeehaus, und ich bekam eine gute Jause. Ich bemerkte die staunende Menge um mich herum kaum. Es kamen Motorr ä der mit Beiw ä gen, es folgten ungez ä hlte Milit ä rfahrzeuge in graugr ü ner Tarnfarbe, voll mit Soldaten. Besonders faszinierten mich die gepanzerten Fahrzeuge. Dann kamen die Infanteristen in graugr ü nen Uniformen. Sie marschierten in schwarzen Stiefeln und trugen das Gewehr ü ber der rechten Schulter.

Links hinten im G ü rtel steckte ein kurzer Spaten, rechts eine Feldflasche, und hinten baumelte eine Gasmaske im Metallbeh ä lter. Auf dem Kopf trugen sie einen schweren Stahlhelm. Ö sterreich war mit Einige Kompanien sangen beim Marschieren Lieder. Ich sollte diese Art des Singens und Marschierens vier Jahre sp ä ter beim Arbeitsdienst und als Soldat selbst zur Gen ü ge kennenlernen!

Das war auch eine Erfahrung, die noch auf mich zukommen sollte. Staunend h ö rte ich den zackig marschierenden Soldaten zu. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht jene ü berw ä ltigenden Begeisterungst ü rme der Massen zu bemerken, die ich dann beim pers ö nlichen Besuch Hitlers in Wien erleben sollte. Ich lief aufgeregt nach Hause und berichtete meinen Eltern in allen Einzelheiten davon.

Sie war zum Entsetzen der reichsdeutschen Stellen seitenverkehrt aufgehängt worden - vermutlich als Folge "ostmärkischer Schlamperei" beim Umgang mit Staatssymbolen. Mit Feiern verschiedenster Art suchte sich der Nationalsozialismus auf emotionale Art die Herzen der Menschen zu erobern, was anfänglich auch ganz gut gelang.

Kurze Zeit nach Kriegsbeginn Überfall auf Polen am 1. Dazu traten noch das Eiserne Kreuz oder der Reichsadler. Symbole, die während fast sechs langen Kriegsjahren wenig Trost zu spenden vermochten.

Runen und andere germanische Symbole wurden als Abzeichen im Rahmen der Sammlungen des "Winterhilfswerks", in Bastelbüchern etc. Sie sollten als sichtbarer Ausdruck altgermanischer Bräuche "Julfest", "Sommersonnenwende" etc. Es konnten bisher keine Hinweise darauf gefunden werden, dass in dieser Farbkombination in irgendeiner Weise - vielleicht auch nur unbewusst - ein Hinweis auf die österreichische Herkunft Adolf Hitlers zu erblicken ist. Die Spätfolgen des nationalsozialistschen Hakenkreuzkults.

Es dauerte geraume Zeit, bis das allgegenwärtige Hakenkreuz aus den Fahnentüchern, von den Gebäuden und aus den Urkunden entfernt worden war. Es aus dem Gedächtnis der Österreicher zu tilgen, war eine weit schwierigere Aufgabe und ist es bis heute geblieben - deshalb ist antifaschistische Wachsamkeit immer noch am Platze. September In der Überflutung Österreichs mit Hakenkreuzflaggen, Hitlerbildern und sonstigen NS-Symbolen - besonders in der ersten Zeit nach dem "Anschluss" - liegt eine der wesentlichsten Ursachen für die starke Zurückhaltung, mit welcher man heutzutage den Staatssymbolen in Österreich gegenübertritt.

Es ist im Rahmen dieses Textes nicht möglich, alle jene Ausdrücke wiederzugeben, die, im Volksmund spontan geprägt, zu synonymen Begriffen für einen geachteten oder verachteten Repräsentanten der Obrigkeit oder einen öffentlichen Sachverhalt wurden und damit fast schon Symbolcharakter angenommen haben. Sie trugen von einem Tag auf den anderen stolz die "Pletschn", das - vermutlich - von Hitler selbst entworfene NS-Parteiabzeichen.

Gauleiter Bürckel wurde zum " Bierleiter Gaukel ", während der zum deutschen Reichsstatthalter in den Niederlanden ernannte Österreicher Dr. Die Nazis revanchierten sich und bezeichneten Kardinal Innitzer , der seine anfänglich positive Haltung gegenüber den Nationalsozialisten bald aufgegeben hatte, als " inser Unnützer ".

Mancher Leser wird sich nun fragen, warum wir uns so ausführlich mit verschiedenen Phänomenen der NS-Zeit beschäftigten. Sollte über diese Dinge nicht endlich Gras wachsen?

Die Antwort ist ein klares Nein. Dieses Nein liegt in dem Umstand begründet, dass bis auf den heutigen Tag viele Dinge ungeklärt sind, unter den Teppich gekehrt wurden, verdrängt wurden. Vieles wurde den jungen Österreichern auch nie mitgeteilt - die Eltern wollten nicht, die Schulen durften nicht. Umgekehrt aber wirken manche dieser ins Unterbewusstsein verschobenen Phänomene bis heute nach. Als Abzeichen sind auch Embleme, Symbole und Kennzeichen anzusehen. Überwiegen erschwerende Umstände, so können Geld- und Arreststrafen auch nebeneinander verhängt werden.

Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist das Bundesministerium für Inneres betraut. Ihr Vermögen ist der Republik verfallen. Skizze der Hakenkreuzdynamik von W. Wir fürchten Tod und Teufel nicht! Mit uns ist Gott im Bunde! Illegale Nazis lassen im Wienerwald einen Ballon mit Hakenkreuz steigen. Hakenkreuzflagge nach Wilfried Daim.

Hakenkreuzflagge nach Rudolf J. Titelblatt einer Schrift von Guido von List In Graz gefertigtes Kruckenkreuz- Abzeichen.

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