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Immer wieder warnte er bis in die höchsten Führungskreise des Deutschen Reiches, Russland sei militärisch stark und seine Industriereserven praktisch unangreifbar.

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Trotzdem leugnete oder verharmloste Schulenburg, der ein hohes Ansehen bei mehreren türkischen Beamten genoss, die Massaker. Nach seiner Rückkehr wurde er im Herbst in den diplomatischen Dienst der Weimarer Republik gerufen und vorerst in der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes eingesetzt, wo er im März zum Vortragenden Legationsrat berufen wurde.

Von bis war von der Schulenburg Gesandter in Teheran Iran , dort besuchte er auch Persepolis , und lernte seine spätere Lebensgefährtin Ala Dubert kennen.

Hauptziel der hier geführten Gespräche war es, sich ein gemeinsames Bild über die aktuelle Situation der beiden aneinander grenzenden Länder zu machen. Juni wechselte er dann als deutscher Botschafter nach Moskau in die Sowjetunion. In seiner Position als Botschafter begleitete er die zwischen dem deutschen Reichsminister des Auswärtigen Amtes Joachim von Ribbentrop — , dem sowjetischen Regierungschef Wjatscheslaw M.

Immer wieder warnte er bis in die höchsten Führungskreise des Deutschen Reiches, Russland sei militärisch stark und seine Industriereserven praktisch unangreifbar. April gelang es ihm, zu einem persönlichen Gespräch zu Adolf Hitler vorzudringen. Im Vorfeld hatte er bereits ein Memorandum verfasst, um Hitler in seinen Plänen zum Überfall auf die Sowjetunion umzustimmen.

Bei dem minütigen Gespräch lag dieses Dokument auch auf dem Tisch von Hitler. Bei der Verabschiedung betonte dieser gegenüber seinem Gesprächspartner: Nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion am Juni und damit dem Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion [8] wurde von der Schulenburg in Moskau kurzzeitig interniert und dann vom Juni mit dem gesamten Botschaftspersonal in einem Erholungsheim in Kostroma untergebracht.

Von dort aus fuhren sie in 8 Tagen mit dem Zug an die türkischen Grenze wo sie am Juli ausgetauscht wurden.

Unmittelbar nach erfolgtem Austausch flog von der Schulenburg mit einem Flugzeug nach Berlin. Doch eine Berichterstattung war ausdrücklich nicht erwünscht. Er wurde Leiter des Russland-Komitees und damit kaltgestellt. Jahrhunderts, die aus der Bibliothek des Pawlowsk-Palastes bei Leningrad stammten. Sie diskutierten, auch im Kreise weiterer Personen aus dem Kreis um Goerdeler und von Hassel über Möglichkeiten eines Sonderfriedens mit der Sowjetunion.

Dabei war vorgesehen, das Schulenburg als Vermittler zu Josef W. Stalin fungieren sollte, um mit ihm Gespräche über einen Verhandlungsfrieden führen zu können. Die Aufzeichnungen über diese Gespräche und Planungen waren in einem Safe abgelegt, dessen Standort Goerdeler in der Annahme verriet, er sei während eines Bombenangriffes zerstört worden.

Später erörterte Schulenburg mit Henning von Tresckow , wie er durch die Ostfront geschleust werden könne, um mit Stalin einen Friedensvertrag auszuhandeln. Nach dem gescheiterten Attentat vom Juli wurde er am Oktober verhaftet und wegen Hochverrats angeklagt. Im Prozess vor dem Volksgerichtshof bestritt er vergeblich, von Umsturzplänen etwas gewusst zu haben. Juni mit dem gesamten Botschaftspersonal in einem Erholungsheim in Kostroma untergebracht. Von dort aus fuhren sie in 8 Tagen mit dem Zug an die türkischen Grenze wo sie am Juli ausgetauscht wurden.

Unmittelbar nach erfolgtem Austausch flog von der Schulenburg mit einem Flugzeug nach Berlin. Doch eine Berichterstattung war ausdrücklich nicht erwünscht. Er wurde Leiter des Russland-Komitees und damit kaltgestellt.

Jahrhunderts, die aus der Bibliothek des Pawlowsk-Palastes bei Leningrad stammten. Sie diskutierten, auch im Kreise weiterer Personen aus dem Kreis um Goerdeler und von Hassel über Möglichkeiten eines Sonderfriedens mit der Sowjetunion. Dabei war vorgesehen, das Schulenburg als Vermittler zu Josef W. Stalin fungieren sollte, um mit ihm Gespräche über einen Verhandlungsfrieden führen zu können.

Die Aufzeichnungen über diese Gespräche und Planungen waren in einem Safe abgelegt, dessen Standort Goerdeler in der Annahme verriet, er sei während eines Bombenangriffes zerstört worden. Später erörterte Schulenburg mit Henning von Tresckow , wie er durch die Ostfront geschleust werden könne, um mit Stalin einen Friedensvertrag auszuhandeln.

Nach dem gescheiterten Attentat vom Juli wurde er am Oktober verhaftet und wegen Hochverrats angeklagt. Im Prozess vor dem Volksgerichtshof bestritt er vergeblich, von Umsturzplänen etwas gewusst zu haben. Er wurde am Oktober zum Tode verurteilt und am November in der Hinrichtungsstätte des Strafgefängnisses Berlin-Plötzensee erhängt. Heute ist diese Grabstätte eine Gedenkstätte für die Beteiligten des Attentates vom Von bis war er mit Elisabeth von Sobbe — verheiratet, mit der er die Tochter Christa-Wernfriedis hatte.

In seiner Zeit als Botschafter in Teheran lernte er Ala Duberg kennen, die 20 Jahre lang seine Lebensgefährtin war und ebenfalls von den Nazis ermordet wurde. Unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten wurde die Anlage zwischen und restauriert. Sie stand nach seiner Entbindung vom Amt des Botschafters in Moskau als Wohnsitz zur Verfügung und wurde zeitweilig auch von ihm und seiner Lebenspartnerin als solcher genutzt. Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte.

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