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Test: Singlebörsen und Online-Partnervermittlungen

Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Keine App, aber mobile Website.

Bereich Partnervermittlung

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Mit diesen Profilen wurden dann 55 Verträge abgeschlossen: Besonderes Augenmerk legten die Tester auf die eigentliche Partnersuche: Liefern die Suchergebnisse auch die passenden Vorschläge? Auch der Rahmen der Mitgliedschaft wurde unter die Lupe genommen: Bekommt der Kunde professionelle Beratung? Kann er das Profil einfach kündigen und löschen?

Und werden seine Daten verschlüsselt? Sie kooperieren miteinander und bieten sehr gute Suchmöglichkeiten und täglich neue Partnervorschläge. Zudem berät Friendscout24 die Liebessuchenden gut, während die Beratung bei Neu. Allerdings übertragen beide die Anmeldedaten unverschlüsselt, so können E-Mail-Adresse und Passwort abgefangen werden. Am wenigsten überzeugt hat das Dating-Portal Zoosk.

Hier konnten Singles zwar viele Treffer erzielen, allerdings konnten sie ihr Profil erst auf Nachhaken löschen. Allerdings ist die Partnervermittlung mit Euro für eine Mindestlaufzeit von sechs Monaten auch recht teuer. Das Honorar muss — wie bei allen getesteten Dating-Portalen — im Voraus bezahlt werden. Am schlechtesten, weil rundum nur durchschnittlich, schnitt die Partnervermittlung Prestige Singles ab. Sie bietet ein befriedigendes persönliches Profil, knappe Informationen zu den Partnerangeboten und wenig Beratung.

Dafür können Verliebte ihr Profil schnell kündigen und löschen. Ob Partnersuchende wirklich im Netz das finden, wonach sie suchen, hat Stiftung Warentest nicht getestet. Die Verbraucherorganisation rät allerdings zur Vorsicht: Die vollständigen Testergebnisse lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschtrift "test". Millionen Singles suchen im Internet nach einem Partner.

Vier Anbieter schneiden gut ab. Und bei Parship verliebt sich angeblich alle elf Minuten ein Single. Wer Kontakt zu anderen Singles aufnehmen will, muss bei den meisten Anbietern zahlen. Komplett kostenlos ist nur die Singlebörse Finya, die sich durch Werbung finanziert. Natürlich ist sie streng geheim. Wir haben fünf virtuelle Singles bei elf Anbietern angemeldet: Fotos und zur Anmeldung notwendige Daten stammten von realen Personen.

Die Anbieter werden mit mehreren Millionen Mitgliedern, einer kostenlosen Anmeldung und sofortigen Kontakten. Nachdem man ein Profil angelegt hat, kann man nach Lust und Laune auf den Seiten der anderen Mitgliedern stöbern, eine Suchfunktion hilft dabei, die Auswahl nach den gewünschten Kriterien einzuschränken.

Auf manchen Seiten kann man auch einen umfangreichen Fragebogen ausfüllen und erhält daraufhin möglichst passende Partnervorschläge. Möchte man eine Beziehung eingehen, hat man also die Qual der Wahl, viele sind deshalb unsicher, wo sie die besten Chancen haben. Stiftung Warentest hat im Februar insgesamt 11 Anbieter genauer unter die Lupe genommen und die Vor- und Nachteile sowie die Unterschiede analysiert.

Um einen guten Überblick zu bekommen, hat Stiftung Warentest fünf Profile mit ganz unterschiedlichen Persönlichkeiten angelegt und zwei Frauen, zwei Männer und einen homosexuellen Mann bei 11 Kontaktbörsen angemeldet. Eine eher konservativ eingestellte jährige Frau mit mittlerem Einkommen und vorhandenem Kinderwunsch sucht einen beruflich erfolgreichen und treuen Mann zwischen 33 und 43 Jahren. Das männliche Pendant sucht eine 30 bis jährige Partnerin mit Familiensinn und Hang zur Unterordnung.

Um auch die Chancen für ÜSingles bewerten zu können, wurden auch für diese Altersgruppe ein weibliches und ein männliches Profil erstellt. Beide sind beruflich erfolgreich und haben ein hohes Einkommen. Sie wollen sich selbst verwirklichen, sind Neuem gegenüber offen und sehr kommunikativ.

Der potentielle Partner sollte ebenfalls beruflich mit beiden Beinen fest im Leben stehen und über emotionale Stabilität verfügen. Zu guter Letzt sucht ein jähriger homosexueller Mann einen Partner im Alter von 40 bis 55 Jahren, der eher dominant und emotional stabil ist.

Stiftung Warentest - Partnerbörsen: Wo sich die Suche lohnt